Da wir im April alle mit den Vorbereitungen für das Treffen in Wien beschäftig waren, konnten wir im letzten Monat leider keinen Newsletter versenden. Doch heute möchten wir Sie über die EVU Talks 2007 informieren, welche vom 27. April bis 1. Mai in Wien stattgefunden haben. *
Zusammen mit der Liste der Unterzeichnenden haben wir ‘The veggie answer to global hunger’ an Jean Ziegler, UN Spezial Beauftragter für das Recht auf Nahrung gesendet. Jeweils eine Kopie erhielten auch die Vereinigten NAtionen, die International Alliance Against Hunger, die FAO und WHO, sowie die Europäische Kommission. Wir werden euch über die Ergebnisse dieses Projektes auf dem Laufenden halten.
Auch die AGM 2007 wurden in Wien abgehalten, das Protokoll können Sie sich online anschauen.* Während diesem Meeting wurden ausserdem die neuen EVU-Statuten und Ergänzungen genehmigt. Die alten Unterlagen wurden mit wenigen Änderungen versehen, di alle Mitglieder im vergangenen Januar zugeschickt bekommen haben. Die aktuelle Verison steht nun im Internet zur Verfügung.*
An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei der Veganen Gesellschaft Österreichs bedanken, die diesen Event organisiert haben. Felix Hnat und Erwin Lengauer haben unseren Aufenthalt in Wien sehr angenehm und interessant gestaltet und un seine willkommene Möglichkeit gegeben um miteinander zu diskutieren und sich mit anderen Vegetariern und Veganern aus elf Ländern auszutauschen. Vielen Dank Felix und Erwin!
Die nächsten AGM und EVU Talks 2008 werden unter dem Motto “Vegetarianism, the ultimate animal welfare” in der Schweiz stattfinden. Bald können wir Ihnen nähere Informationen zu diesem Event mitteilen.
Freundliche Grüsse
Renato Pichler
Präsident
Europäische Vegetarier Union
EVU Talks 2007
Erfreuliche Nachrichten
Tierschutz
Klima
Gesundheit
Seuchen
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/press/20070501.php
Nach Abschluss einer
Debatte über das Problem des Welthungers wird festgestellt, dass eine vegetarische Ernährung die
Möglichkeit bietet, die wachsende Bedrohung beträchtlich zu entschärfen.
Das Verfüttern
eines grossen Anteils vorhandener Nahrungsmittel an Nutztiere ist unmoralisch und stellt einen krassen Mangel an
Solidarität mit den Hungernden dar.
Der vorhandene Wassermangel wird durch einen ständig
zunehmenden Wasserverbrauch der Viehwirtschaft verschärft und verringert dadurch die verfügbare Wassermenge
für den Getreideanbau.
Die Produktion von Fleisch ist unrentabel, kann nur durch riesige Subventionen
beibehalten werden und führt zu harscher Ungerechtigkeit.
Die Studie der Ernährungs- und
Agrarorganisation der Vereinten Nationen ( FAO) ‘Livestock’s long shadow’ zeigt auf, dass die
Viehwirtschaft schon fast ein Fünftel der Treibhausgase erzeugt, die für ein Ansteigen der
Durchschnittstemperaturen verantwortlich gemacht werden. Die Erderwärmung führt zu Dürren, Missernten und
bringt noch mehr Härten für die Armen.
Die künstliche Verlängerung der
Nahrungsmittelkette durch die Umwandlung von Getreide in Fleisch verursacht eine enorme Verschwendung von Ressourcen.
Die Europäische Vegetarier Union fordert, dass
- nationale und internationale
Entscheidungsträger die Subventionen für die Fleischproduktion stoppen und statt dessen in nachhaltige
Hilfsprogramme investieren;
- Fleischpackungen mit Warnungen versehen werden, die über die Gefahren
informieren, welche die Viehwirtschaft hinsichtlich Umwelt und Nahrungsmittelsicherheit darstellt;
-
internationale Organisationen und Agenturen die Vorteile eines vegetarischen Lebensstils in zukünftige Strategien
gegen den Kampf gegen den Welthunger einbeziehen.
Ein gesundes Leben ohne Fleisch ist möglich,
vorteilhaft für die Umwelt und erlaubt eine gerechtere Verteilung natürlicher Ressourcen.
Jede
politische Feststellung, dass der Fleischkonsum eine gesellschaftliche Norm zu sein hat, wird zurückgewiesen.
Wien, den 1. Mai 2007
Diese Organisationen haben bereits unterschrieben.
Wer möchte die Erklärung unterzeichnen? Bitte Email an die EVU schicken.
Das Manifest können Sie auch in Englisch und Französisch nachlesen:
Vorträge an Schulen zu halten ist eine der wichtigsten Methoden um eine Zukunft ohne Tiermissbrauch und eine Verhaltensänderung in den Menschen bewirken zu können. Es ist jedoch keine leichte Aufgabe, Schulvorträge zu organisieren, so gibt es nämlich viele Aspekte die man berücksichtigen muss, zum Beispiel müssen geeignete Redner gefunden und ausgebildet werden, Themen über die gesprochen werden sollte müssen abgeklärt und das nötige Material zusammengestellt werden. Man muss Kontakt mit den Schulen aufnehmen und die richtige Lehrmethode auswählen, Rückmeldungen und weitere Informationen von Lehrkräften einholen und so weiter. Und trotz dieser Aufgaben, ist es eine der befriedigendsten und wertvollsten Erfahrungen, die jemand machen kann.
Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, aber noch nicht wissen wie Sie anfangen sollen, steht ihnen auf der EVU-Homepage ein Leitfaden http://www.euroveg.eu/lang/en/news/brochures/schooltalks.pdf zur Verfügung, der Ihnen weiterhelfen wird.
Dieser Leitfaden enthält Informationen über die Gründung eines Schulvortrag-Programms, mögliche Schulen die in Frage kommen, Verständnis des nationalen Lehrplanes, Erziehungsmaterial, Lehrkräfte anwerben und ausbilden, Schulen kontaktieren, Lehrmethoden, Nachverfolgungen und Rückmeldungen der zuständigen Lehrer, und weitere Themen.
Wenn Sie noch Fragen dazu haben oder weitere Informationen benötigen, steht Ihnen Shabari Monica Saha unter sahamonica@yahoo.co.uk gerne zur Verfügung.
Viel Glück und wir freuen uns, wenn Sie uns IHre Erfahrungen mit diesem Projekt mitteilen.
Fotos des 5-tägigen Events in Wien finden Sie auf der EVU-Homepage unter:
http://www.euroveg.eu/lang/de/events/evutalks/2007-slideshow.php
Rückgang um fast 10 kg gegenüber dem Höchststand
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21785
'Verzichten Sie auf Fleisch....'
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=22151
In Ställen dürfen künftig pro Quadratmeter höchstens 20 ausgewachsene Tiere gehalten werden. Das haben die EU-Landwirtschaftsminister beschlossen. Tierschützer sind trotzdem unzufrieden
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21826
Die Liste der an wehrlosen Nutztieren vorgenommenen Grausamkeiten muss leider verlängert werden. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung berichtete die niederländische Wissenschaftlerin Thea Fiks - van Niekerken aus Wageningen über "Verstümmelungen von Geflügel im System der europäischen Geflügelproduktion", die der Öffentlichkeit bislang verheimlicht wurden.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21859
GEGEN TIERTRANSPORTE AT: Wir schauen nicht länger zu und fordern: Verbot unnötiger Tiertransporte!
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21956
Wir wollten die glückliche Kuh sehen, das Kalb, das Ferkel.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=22226
BH Tulln erließ Straferkenntnis, weil Mitglieder des Tierschutzvereins das Abschießen zahmer Zuchtfasane verhindert hätten
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=22181
Nur mit schnellen Entschlüssen ist die Erde nach Meinung des Weltklimarats vor einer Katastrophe zu retten. Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen ab 2015 zurückgehe, seien die schlimmsten Folgen zu vermeiden, wird es im Schlussdokument der Uno-Klimaexperten heißen....
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21703
Früher gediehen hier Reisfelder - jetzt stinken in Bangladeschs Südwesten Kloaken mit Zuchtgarnelen. Schuld ist der Klimawandel: Der Boden versalzt durch steigende Meerespegel. Auf einem Hektar arbeiten heute zwei statt 200 Menschen, und die Ernte füllt die Bäuche der Europäer.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21761
Anlässlich der
bevorstehenden Aufnahme von Indonesien in das "Guinessbuch der Rekorde" für die höchste
Abholzungsrate weltweit erklärt Thilo Hoppe MdB:
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21751
Die weltweite Getreideerzeugung wird auch in diesem Jahr nicht mit dem steigenden Bedarf Schritt halten können.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21990
In den USA wurde an Freitag die Vermarktung von 20 Mio. Hähnchen untersagt, da ihnen Futtermittel verabreicht wurden, die mit der Industriechemikalie Melamin kontaminiert waren...
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21745Das Risiko, an einem Kolonkarzinom zu erkranken, liegt nach Angaben von Medizinern bei sieben Prozent.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=22218
Rätselhaftes Massensterben der Tiere in den USA - auch europäische Länder betroffen
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21696Aus der südchinesischen Provinz Guangdong* wird ein Massensterben von Schweinen berichtet. Nach Zeitungs - und Fernsehberichten aus Hongkong leiden die Schweine vor dem Tod an hohem Fieber und Blutungen......
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21829"Ein Jahr nach dem letzten BSE-Fall in Mecklenburg-Vorpommern wurde gestern bei einem verendeten Rind erneut BSE nachgewiesen", teilt der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus (SPD) heute in Schwerin mit.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=21718In Mecklenburg-Vorpommern wurde in kurzer Folge ein zweiter BSE-Fall im laufenden Jahr festgestellt.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/news.php?id=22162
Weitere News, täglich aktualisiert
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Veranstaltungen: www.euroveg.eu/lang/de/events/events.php
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