Liebe Leser,
genau wie Weihnachten ist leider auch Ostern eine Jahreszeit, in der der Fleischkonsum zunimmt. DPA meldete am 14. April: "30 000 polnische Lämmer sind Exportschlager für Ostern in Italien. Italiens Feinschmecker lassen sich zu Ostern Lämmer aus dem südlichen Polen munden".
Aber die vegetarischen Konsumenten und Organisationen muessen ja wohl doch
durch ein zaehes Beharrungsvermoegen beeindrucken, denn man koennte fast
meinen, dass die Verantwortlichen in der Fleischindustrie kalte Fuesse kriegen,
so sehr drehen sie auf mit ihrer Werbung. Der "Tierschutz- und Tierrechts
Newsletter" informierte am 11. April 2003, das "BaWü Ministerium
geht in die Fleischoffensive. Ein Jahr lang will das Ministerium für Ernährung
und ländlicher Raum von Baden-Württemberg die Verbraucher über
die Vorzüge des Fleischkonsums aufklären. Hunderte Veranstaltungen
sind bereits geplant..." Aber auch auf internationaler Ebene werden grosse
Anstrengungen gemacht, Verbrauchern den Fleischlappen auf den Teller zu reden.
So berichtete z.B. jemand in der letzten Ausgabe von MeatNews, wie er durch
die Androhung von Zahlungseinstellungen die wachsenden vegetarischen Ambitionen
seiner eigenen Tochter neutralisieren musste.
Die vegetarische Bewegung wird offensichtlich immer staerker, wenn sogar ein Funktionaer der Fleischindustrie sie in der eigenen Familie nur noch durch finanzielle Noetigungen abwehren kann. Wir kommen voran!
Mit bestem Gruss *Aufruf: VeganerInnen fuer die neue Veganstudie "VID" gesucht
Neue Veganstudie "Veganer in Detuschland (VID)" laeuft an. In den
letzten Jahren entschieden sich immer mehr Menschen in der Bundespublik Deutschland
fuer eine vegane Lebensweise. Ansgesichts der BSE und MKS-Erkrankungen bei Nutztieren
gewinnt das Thema wieder an Bedeutung. Nachdem im Jahr 1993 von der Arbeitsgruppe
unter der Leitung von Prof. Dr. Claus Leitzmann (Universitaet Giessen) und PD
Dr. Andreas Hahn (Universitaet Hannover) die "Deutsche Vegan Studie"
begonnen wurde, laeuft nun das Projekt "Veganer in Deutschland (VID)"
an.
Untersuchungsgegenstand dieser bundesweiten Studie ist neben den Lebensgewohnheiten erstmals auch der Zusammenhang von Sozialisation und Veganismus. Durch anonyme, postalische Befragung soll die Lebensweise von Veganern untersucht werden. Der Fokus der Studie richtet sich dabei vorwiegend auf aktuelle Einstellungen, Konsumverhalten, sowie Motive, Entstehung und Verlauf der veganen Lebensweise. Fragebogen koennen Sie per Post oder email unter folgender Adresse anfordern Dipl.Päd. Angela Grube, Institut fuer Lebensmittelwissenschaft am Zentrum fuer Angewandte ChemieWunstorfer Str. 14, 30453 Hannover, email: VID@gmx.de
**Essen macht Laune - VEBU veröffentlicht in seinem Magazin
Glückshormon-Tabelle für vegetarische Lebensmittel
In dem von der "ReformhausInformation" angefertigten Titelthema "Essen
macht Laune - mit Glückshormonen gegen Stimmungstiefs" veröffentlicht
der Vegetarier-Bund Deutschlands e.V. (VEBU) in der neuesten Ausgabe seines
Magazin "natürlich vegetarisch" eine tabellarische Übersicht
von Lebensmitteln, in denen jede Menge gute Laune steckt. Der Grund: Sie enthalten
reichlich Tryptophan, aus dem das Hlückshormon Serotonin im Gehirn gebildet
werden kann. Vor allem exotische Früchte und Tomaten haben es in sich.
"Ein ganz heißer Tipp diesbezüglich sind z.B. Ananas, Avocodo
oder Banane. Aber auch viele andere vegetarische Lebensmittel enthalten reichlich
Glückshormone." so Hilmar Steppat, verantwortlicher Redakteur des
Magazins. Das Magazin kann zusammen mit der tabellarischen Auflistung als unverbindliches
Probeheft für nur 1,44 Euro Portokosten (in Briefmarken beigefügt)
unter dem Stichwort "Happy-Veggi" bestellt werden beim: VEBU, Blumenstr.
3, 30159 Hannover
(ECO-News - Die grüne Presseagentur http://www.ECO-World.de/scripts/emedia.prg/archiv/8307)
*** Presseverteiler vor Ort gesucht
Sie sind bereit, unsere Pressemeldungen regelmessig bei Ihnen vor Ort an lokale
Redaktonen witerzugeben? Sie sind mit einem Fax- und/oder email-Anschluss ansgeruestet?
Dan meoden Sie sich bitte in unserer Geschaeftsstelle und Sie werden in unseren
Pressverteile aufgenommen. Vielen Dank Thomas Schönberger, Vorsitzender
Vegetaerier-Bund Deutschlands e.V. info@vegetarierbund.de-
http://www.vegetarierbund.de
*Schweineschmalz im Gipfeli
In vielen Lebensmitteln steckt Tierisches, ohne dass dies ersichtlich wäre.
Das neue V-Label soll jetzt für mehr Klarheit sorgen. Wer sich vegetarisch
ernähren will, hat keinen leichten Stand. Denn tierische Produkte finden
sich in vielen Lebensmitteln, wo sie nicht erwartet werden - zum Beispiel in
Patisserie, Berlinern und Nussgipfeln. Häufig werden darin tierische, meist
aus Schlachtabfällen gewonnene Fette verarbeitet, sei es aus geschmacklichen
Gründen oder weil sie die Konsistenz des Teiges verbessern.
Das ist nicht verboten, muss aber deklariert werden. Bei abgepackten Produkten steht auf der Verpackung, welche Zutaten enthalten sind. Anders sieht es bei Ware aus, die im Offenverkauf angeboten wird. Laut Deklarationspflicht müsste das Personal die Inhaltsstoffe der Ware kennen.
Renato Pichler, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus, hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Verkäufer oft keine Ahnung haben, was in den Backprodukten enthalten ist. «Viele können sich gar nicht vorstellen, dass der Blätterteig mit Schweineschmalz vermischt wird.»
Häufig klärt nur die Verpackung des Teiglieferanten, ob in den Backwaren tierische Fette enthalten sind. Der Absatz dieser Fette aus Schlachtabfällen ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Bruno Manser, Betriebsleiter der Fettraffinerie Nutriswiss in Lyss BE, konstatiert einen klaren Trend zu pflanzlichen Fetten - obwohl tierische Fette bis zu 50 Prozent günstiger sind. Das neue, im vergangenen Mai in Kraft getretene Lebensmittelgesetz regelt die Deklarationspflicht: Für tierische Fette ist sie zwingend.
Weniger eindeutig sind die Vorschriften, wenn es um die zahlreichen Zusatzstoffe geht. Diese sind mit dem Buchstabenkürzel «E» und einer dreistelligen Ziffer gekennzeichnet(...)Sich hier zurechtzufinden, fällt selbst Experten schwer.
Dazu Urs Müller, Berner Kantonschemiker: «Auch wenn eine eindeutige
Deklaration auf den Verpackungen nicht vorgeschrieben ist, so müssen künftig
zumindest jene Produzenten, die ihre Lebensmittel als "vegetarisch",
"ovo-lacto-vegetarisch" oder "ovo-lacto-vegetabil" bezeichnen,
vollständig auf tierische Zusatzstoffe verzichten - Milch, Milchbestandteile,
Eier und Eibestandteile sowie Honig ausgenommen.» Bislang haben es etwa
Produzenten von Fertigsuppen diesbezüglich nicht so genau genommen. Jetzt
werden sie sich nach einer Übergangsfrist umstellen müssen. Müller
verspricht, ihnen bei Gelegenheit genauer auf die Finger zu schauen. Für
Josianne Walpen von der Stiftung für Konsumentenschutz gehen die neuen
Gesetzesbestimmungen bezüglich Deklarationspflicht noch zu wenig weit.
Vegetariern und Menschen, die aus religiösen Gründen das Fleisch bestimmter
Tiere nicht essen, bliebe unter den heutigen Umständen nichts anderes übrig,
als genau hinzuschauen und im Zweifelsfall nachzufragen. «Wir verlangen
deshalb, dass auch die Zusatzstoffe ausführlich deklariert werden.»
Die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus hat zusammen mit
Partnerorganisationen im Ausland ein europaweit gültiges Vegetarismus-Label
entwickelt. Eine unabhängige Kontrollstelle garantiert die Einhaltung der
Selbstverpflichtung - siehe www.v-label.info Seit 4. März haben 28 Migros-Restaurants
das Vegi-Label, am 6. Mai kommen 42 weitere hinzu. Und auch mit ihrer vegetarischen
Produktelinie Cornatur macht die Migros mit. Die 28 Cornatur-Lebensmittel tragen
alle das Vegi-Label und werden entsprechend kontrolliert. Eine Ausdehnung auf
weitere
Migros-Lebensmittel wird geprüft. Coop stellt derzeit bei den Eigenmarken
von tierischen auf pflanzliche Zutaten um. Das soll bis Ende Juni abgeschlossen
sein. Ein nicht vom europäischen Vegetarismus-Label kontrolliertes «V»
tragen bereits einige vegetarische Produkte der Betty-Bossi-Linie ...
(K-Tipp 5/03 vom 12. März 2003 - Seite 29 - Urs Fitze - redaktion@ktipp.ch)
**Ostern ohne Eier?
Rechtzeitig vor Ostern hat Öko-Test die Eier unter die Lupe genommen. Nebst
dem üblichen Cholesterin wurden diesmal auch problematische Zusätze
entdeckt, mit denen die Hersteller den Eidotter noch gelber machen, als er natürlicherweise
in der Massentierhaltung werden würde. Die Tricks der Tierhalter, den Konsumenten
gesunde Tiere vorzugaukeln werden immer raffinierter... http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=29360-
SVV Mailing April 2003 -Schweizerische Vereinigung fuer Vegetarismus www.vegetarismus.ch)
*Ist da Tier drin? Wenn Kinder sich fleischlos ernähren wollen Friedrich
(4) sitzt beim Frühstück. Er guckt streng seinen Vater an und zeigt
auf die Wurst: "Ist da Tier drin?", fragt er anklagend. Friedrichs
Vater antwortet kleinlaut: "Ja - da ist Tier drin." Der Junge wendet
sich angewidert ab. Friedrich ist Vegetarier - seine Eltern nicht. "Wir
dachten erst, dass Friedrich nur seine große Schwester Luise nachmacht."
Die ist immerhin schon sechs Jahre alt und ebenfalls Vegetarierin. Begonnen
hat alles damit, dass Luise bemerkt hat: Fleisch essen bedeutet gleichzeitig
auch, Tiere zu essen. "Viele Eltern denken, dass Kleinkinder noch keine
Gewissensentscheidungen
treffen können", sagt Kinderpsychologe Sven Bölte, "man
sollte solche Entscheidung aber ernst nehmen. Oft werden die Entscheidungen
der Kinder belächelt und nicht akzeptiert. Die Kinder werden gezwungen
Fleisch zu essen, oder ihnen wird verschwiegen, dass sie Fleisch essen."
Die Wilachs sind zwar selbst keine Vegetarier, unterstützen aber ihre beiden
kleinen Überzeugungstäter. "Wir kochen für unsere Kinder
fleischlos, seitdem sie Vegetarier sind. Für uns bereiten wir allerdings
zusätzlich noch Fleisch zu."
Friedrich und Luise kennen sich mittlerweile aus. Wochenlang haben sie bei
jedem Lebensmittel nachgefragt. Wurde ihnen eine Karotte angeboten, folgte die
Frage: "Ist da Tier drin?", bei Paprika dieselbe Frage: "Ist
da Tier drin?" Jetzt wissen sie es: Weder in Paprika, Karotten, Äpfeln
oder Zucchini "ist Tier drin". In Kotelett, Schnitzel, Würstchen,
Schinken, Leberwurst und Mortadella aber schon. Das erste Schockerlebnis für
Friedrich war Gelbwurst: Der Gelbwurst-Fan konnte nicht glauben, dass in so
etwas Leckerem "Tier drin" sein sollte. Als ihm seine Mutter erklärte,
dass er gerne die Gelbwurst essen könne, dass aber Wurst eindeutig Fleisch
sei, kam er ins Grübeln. Er entschied sich für die Gelbwurst. Nachdem
ihm seine Mutter das Brot geschmiert hatte und es auf seinem Teller lag, konnten
die Wilachs an Friedrichs Gesicht erkennen, wie der damals Dreijährige
mit sich kämpfte. "Er tat mir richtig leid", erzählt Marie
Wilach. "Er sah mich ernst an, schob mir den Teller wieder hin und
sagte traurig: ,Ich will kein Tier'." Seit diesem Tag hat Friedrich nie
wieder Gelbwurst gegessen. Auch im Kindergarten haben sich Luise und Friedrich
durchgesetzt. Barbara Riekow, Erzieherin in Friedrichs Gruppe: "Von einem
Tag auf den anderen wollte Friedrich kein Fleisch mehr essen. Nun bekommt er,
was alle essen - ohne Fleisch."
Einmal ist allerdings ein Malheur passiert. Die Köchin hatte eine Suppe
mit Fleischeinlage gemacht, und niemand hatte Friedrich erklärt, dass die
Suppe nicht vegetarisch sei. Ihm ist nach dem Essen schlecht geworden; seitdem
ist er noch kritischer und fragt noch mehr nach. Luise ist nicht ganz so konsequent
wie ihr kleiner Bruder. Sie "isst kein Tier"- außer Würstchen.
Beim Grillen macht sie eine Ausnahme. Friedrich hat seine eigenen Würstchen:
Tofuwürstchen. "Wir haben immer welche eingefroren", erklärt
Marie Wilach, "falls wir spontan zum Grillen eingeladen werden, können
wir Friedrichs Würstchen mitnehmen." Die beiden jüngsten Mitglieder
der Familie üben manchmal moralischen Druck aus. "Wenn ich Wurst esse
und Friedrich neben mir sitzt und sagt ,ich mag Tiere, ich will keine Tiere
essen', dann bekomme ich fast ein schlechtes
Gewissen", sagt Friedrichs Vater. Auch beim Einkaufen wird der Vierjährige
mittlerweile radikaler. Bei jedem Griff in die Kühltheke fordert er: "Kein
Tier kaufen" und auch freundliche Metzgereifachverkäuferinnen sind
überrascht von der Reaktion des Dreikäsehochs, wenn sie ihm eine Scheibe
Wurst anbieten: Er sieht sie vernichtend von unten herauf an und sagt bestimmt:
"Ich esse kein Tier!"
(Redaktion FRAU + MUTTER (von Thomas Wolff), Prinz Georg Strasse 44, D 40477 Duesseldorf Tel: 00 49 211.44992-40 und -43 /zugeschickt durch Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Saar http://www.tvg-saar.de/ Tel. 00 49 681/3908235 )
**Buschfleischverbot in Kamerun - Affengulasch von den Speisekarten Nairobi/Yaoundé (dpa) - Elefantensteaks und Affengulasch sollen von den Speisekarten der Restaurants in Kamerun verschwinden. Die Wildbehörden des westafrikanischen Landes haben am Montag das so genannte Buschfleisch strengstens verboten. Gastronomen, die die Delikatesse anbieten, drohen bis zu drei Jahre Gefängnis und umgerechnet rund 15 000 Euro Strafe. Wie ein Sprecher der Behörden, Denis Koulagna, in der Hauptstadt Yaoundé sagte, soll die Ausrottung der Tiere verhindert werden. Buschfleisch ist in West- und Zentralafrika beliebt. Täglich wird nach Informationen von Tierschützern auch rund eine Tonne illegales Buschfleisch nach Europa gebracht. (dpa - 14. April 2003)
*** Asiatische Wildtiere - SARS-Virus könnte von Wildtieren stammen Peking
(rpo). Das Virus, das die Lungenkrankheit SARS auslöst, könnte von
seltenen wilden Tieren stammen, die in Südchina gerne als Delikatesse verzehrt
werden. Ein Frankfurter Virologe hält diese Erklärung für "sehr
plausibel". Wolfgang Preiser, der als Mitglied eines Teams der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) in China nach der Ursache der Krankheit forscht, hält diese These
für "sehr plausibel". Er reagierte auf einen Bericht der chinesischen
Zeitung "Lianhe Wanbao" in Singapur, wonach die Epidemie von einem
kranken Koch eines Spezialitätenrestaurants für wilde Tiere in Shenzhen
in Südchina ausgegangen sein könnte. Professor Xie Jinkui vom Volkskrankenhaus
in Heyuan in der Südprovinz Guangdong berichtete dem Blatt, der 35-jährige
Koch sei mit den Symptomen der später Schweres Akutes Atemwegssyndrom (SARS)
genannten Lungenkrankheit vom Futian Hospital in Shenzhen in seine Klinik eingeliefert
worden. Später sei er ins Armeehospital des Militärdistrikts von Guangzhou
(Kanton) verlegt worden. Er habe vor allem Ärzte und Schwestern sowie Familienangehörige
angesteckt und die Krankheit am Ende aber selbst überlebt. Der Professor
hält es dem Bericht zufolge für höchst wahrscheinlich, dass der
Koch sich an den Wildtieren infiziert hatte. Einige Viren versteckten sich in
Tieren und könnten Menschen sehr gefährlich werden, wenn sie mutierten,
sagte Xie Jinkui. Gerade in der Südprovinz Guangdong werden seltene Tierarten
zum Teil auch roh als Delikatessen verspeist. Die chinesischen Gesundheitsbehörden
gingen dieser Spur jetzt auch nach. Die Regierung in Peking hat den Experten
der WHO aber auch vier Tage nach ihrer Bitte immer noch nicht erlaubt, selbst
für Nachforschungen nach Guangdong zu reisen. Die Frustration des wartenden
WHO-Teams geht so weit, dass sie bereits die Abreise erwogen hätten, um
ihren Protest zu demonstrieren, berichteten informierte Kreise. Falls am Mittwoch
keine Entscheidung fällt, könnten die Mitglieder voraussichtlich am
Donnerstag tatsächlich abreisen. Der Leiter des WHO-Teams, John MacKenzie,
hatte bereits vergangene Woche seine Vermutung geäußert, dass das
neue Coronavirus hinter der Lungenkrankheit "von einer Tierquelle stammen
könnte".
(rp-online, ap, dpa, sid - 15 April 2003)
**** Hunde als Fleischlieferanten
Um zu untersuchen, ob sich Bernhardiner zur Fleischproduktion eignen, wurden
1998 zehn Hunde aus Europa und den USA nach China importiert. Aufgrund dieser
Untersuchungen erklärte die chinesische Regierung den Bernhardiner zum
"MASTTIER NO 1". In Wirtschaftsbrochueren wurde, um die Zucht dieser
hoch intelligenten Tiere anzukurbeln, außerdem der hohen Gehalt an Aphrodisiasmen
des Bernhardinerfleisches gepriesen. Grosse Zuchtfarmen wurden gebaut. Zusätzlich
gaben Web-Sites detaillierte Anweisungen zu Zucht und Haltung, sowie Angaben,
welche finanziellen Vorzüge die Mast diese Hunderasse haben. Gleichzeitig
warb eine Web-Site der chinesischen Regierung ausländische Investoren für
Hundefarmen mit bis zu 10,000 Tieren. Und wieder wurden finanzielle Vorteile
und erwartete Gewinne angegeben im Investoren zu ködern. http://www.menschen-fuer-tiere-nuembrecht.de/html/aktuelles.html
*****Videos und Buecher -
Information von Dr. Friedrich Landa, Dachverbandspräsident der oö
Tierschutzorganisationen Tel 0043 66 43 43 43 66
Videomaterial:
Video 1: Tierschutz im Unterricht Filmesammlung für Kinder, 1.- 4.
Schulstufe 80 Minuten
Cover und Inhalt unter:
http://www.tierschutz.cc/tiu/images/huellen/vs-huelle.jpg
Video 2: Filmesammlung für reifere Jugendliche und Erwachsenenbildung
240
Minuten
Cover und Inhalt unter:
http://www.tierschutz.cc/tiu/images/huellen/hs-huelle.jpg
Video 3: TiU/Erwachsenenbildung: Betäubungslose Schächten und Schlachten
20
Minuten (+60)
Cover und Inhalt unter:
http://www.tierschutz.cc/tiu/images/huellen/schaecht-huelle.jpg
Video-Bestellung: video@tierschutz.cc
Das Buch "Mein Weg durch die Hölle - aus dem Tagebuch eines Schlächters"
kann für 5,- Euro inclusive portofreie Zustellung direkt beim Autor bestellt
werden:
Burkhard Marterer, Reutiner Str. 5a, D-88131 Lindau
*Romano Prodi eroeffnet Online-Forum
Interessierte Nutzer koennen Ideen fuer kuenftige Europaeische Verfassung einbringen.
http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=3935
** EU-weite Kampagne zur Aufnahme des Tierschutzes in die EU-Verfassung
Ob Tiertransporte, die »Herodes«-Prämie oder Billig-Ei-Importe
- täglich begegnen wir den Grenzen des Tierschutzes. Diese sind erst zu
überwinden, wenn der Schutz der Tiere vor vermeidbaren, sinnlosen Qualen
endlich auch als Staatsziel in der zukünftigen Europäischen Verfassung
Eingang findet. Noch in diesem Jahr wollen die EU Mitgliedstaaten die Europäische
Verfassung verabschieden. Daher sollte jetzt jede Europäerin und jeder
Europäer sich an der EU-weiten Kampagne zur Aufnahme des Tierschutzes in
die EU-Verfassung beteiligen. Einen entsprechenden Petitionsbrief sowie weitere
Informationen finden Sie auf diesen Seiten.
Bitte setzen Sie sich mit dem vorbereiteten Petitionsbrief an den Präsidenten des Euopäischen Konvents dafür ein, dass der Schutz der Tiere vor vermeidbaren, sinnlosen Qualen als Staatsziel in eine zukünftige EU-Verfassung Eingang findet und als unverzichtbarer Teil der europäischen Kultur anerkannt wird. Der Europäische Konvent ist ein Gremium, das den Entwurf für eine zukünftige EU-Verfassung erarbeitet. Er besteht u. a. aus 15 Vertretern der Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten, 30 Mitgliedern der nationalen Parlamente, 16 Mitgliedern der Europäischen Parlamentes und 2 Vertretern der Kommissionen (www.european-convention.eu.int/).
Bisher liegen drei Anträge zur Aufnahme des Tierschutzes in die zukünftige EU-Verfassung vor. Diese Anträge gilt es nachdrücklich zu unterstützen! Details und Hintergründe lesen Sie auf unserer Seite mit intergrundinformationen. http://animals-constitution.info/de/intro.html
****Tierschutz ist wichtiges Anliegen der EU-Kommission
Nach einer neuen EU-Verordnung der EU-Kommission, die an die Stelle der derzeitigen
Vorschriften tritt, werden Ausfuhrerstattungen für lebende Rinder künftig
strengeren Tierschutzanforderungen unterworfen. Diese Verordnung wird für
die Ausfuhrerklärungen gelten, die ab dem 1. Oktober 2003 angenommen werden.
Bei der Ausfuhr aus der EU und am Entladeort im Drittland werden die Kontrollen
verstärkt und die bestehenden Strafen strenger angewandt. Des weiteren
kann eine neue Strafe in Höhe der gesamten Ausfuhrerstattung für alle
in der Ausfuhrerklärung aufgeführten Tiere verhängt werden, wenn
ein bestimmter Prozentsatz der Tiere während des Transports verendet, kalbt,
verkalbt oder in anderer Weise den Kontrollanforderungen nicht entspricht. Diese
neue Verordnung ist Teil der Bemühungen der Kommission um eine Verschärfung
der Bedingungen und Kontrollen, unter denen Ausfuhrbeihilfen für lebende
Tiere gewährt werden können. Dies wurde bereits im Juli in den Vorschlägen
zur GAP-Reform angekündigt. Ausfuhrerstattungen für lebende Rinder
werden bereits heute nur bei Einhaltung der Tierschutzvorschriften der Gemeinschaft
gezahlt. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die bestehenden Anforderungen
noch zusätzlich verschärft werden müssen. Der für Landwirtschaft,
Entwicklung des ländlichen Raums und Fischerei zuständige EU-Kommissar
Franz Fischler kommentierte die neue Verordnung wie folgt: "Die Verbesserung
des Tierschutzes ist eines der wichtigsten Anliegen der europäischen Öffentlichkeit
und der Kommission. Die neuen Vorschriften und die kürzlich erfolgte Senkung
der Ausfuhrerstattungen stellen eine
erhebliche Verbesserung der Tierschutzanforderungen für die Ausfuhr von
lebenden Rindern dar." (Vertretg. der Europäischen Kommission in der
Bundesrepublik Deutschland 9.4.2003)
****Wettbewerb für junge Verbraucher in Europa
Versteht Ihr die Etiketten auf den Produkten? Wie viele Kalorien müsst
Ihr täglich zu Euch nehmen? Was versteht man unter "fairem Handel"?
Ein Verbraucher mit Köpfchen sollte im Stande sein, alle diese Fragen
zu beantworten. Um das Bewusstsein von Konsumenten - vor allem von Schülern,
Lehrern und in den Familien - zu stärken, lädt die Europäische
Kommission ein, am diesjährigen Wettberb für junge Verbraucher in
Europa teilzunehmen. Europäische Schulen können eine Gesamtsumme von
180 000 Euro gewinnen. Der Wettbewerb wird in den 15 EU Mitgliedsstaaten als
nationaler Wettbewerb
durchgeführt. In Deutschland ist die Deutsche Gesellschaft e.V. Ansprechpartner
für den Wettbewerb. Für den Wettbewerb 2002-2003 solltet ihr ein Projekt
zu einem oder beiden der folgenen Themen gestalten:
- Wie kann man Etikettierungen konsumentenfreundlicher gestalten?
- Wie muss die Ernährung aussehen, um einen gesunden Lebensstil zu
erreichen?
Jedes Land führt in zwei Bewertungskategorien eine nationale Preisverleihung
durch. Die Gewinner nehmen schließlich am europäischen Finale teil.
Der erste Preis jeder Kategorie ist mit Euro 2.500,- dotiert. Einsendeschluss
für Ideen und Projekte ist der 9. Mai 2003...Beiträge müssen
digital bis spätestens 9. Mai 2003 auf der Website des Europäischen
Wettbewerbs für junge Verbraucher eingereicht werden. (http://www.eu-kommission.de/html/aktuell/kampa.asp)
Ansprechpartner: Deutsche Gesellschaft e.V., Jean-Monnet-Haus, Bundesallee 22,
10717 Berlin, Tel. 00 49 30/88 412 141 - joane@deutsche-gesellschaft-ev.de
*****UNO: Internationale Regierungsvertreter einigen sich auf "Erklärung
zum Tierschutz"
Erster Schritt für die Einführung weltweiter Tierschutzstandards und
einer UNO-Deklaration.
Internationale Regierungsvertreter einigten sich letzte Woche in Manila auf
eine "Allgemeine Erklärung zum Tierschutz". Ziel ist die Einführung
weltweit gültiger Tierschutzstandards und die Verabschiedung einer UNO-Deklaration.
Vom 25. bis 26. März 2003 trafen sich Vertreter von 22 Nationen in Manila
und erarbeiteten die Grundlagen für die geplante Deklaration. (April 2003
http://www.wspa.de/news/showarticle.php?id=48)
*Viehlose Biolandwirtschaft im Westerwald
Eine Landwirtschaft ohne Nutztierhaltung ist unmöglich, weil dadurch kein
geschlossener, biologischer Nährstoffkreislauf machbar ist. Diese Meinung
ist auch heute noch weit verbreitet, bietet sie doch eine anscheinend «wissenschaftliche»
Begründung für die Unmöglichkeit einer vegetarischen Gesellschaft.
Die 2. bio-veganen Landbautage an der Universität für Bodenkultur
in Wien von Mitte Dezember zeigten jedoch, dass auch dieses Vorurteil langsam
zu bröckeln beginnt. Mehr Informationen findet man hier www.biovegan.org
Anmerkung: Der Artikel eines Landwirts aus Deutschland mit der Bestaetigung,
dass immer mehr Landwirte das angeblich Unmögliche bereits praktizieren,
kann auf Wunsch per e-mail zugeschickt werden: evu@ivu.org
**Reisen - Vegetarian Britain von Alex Bourke (7.95 £ oder 13.06 Euro)
"Vegetarien Britain", der Bestseller Guide fuer Englands und Irlands
5 Millionen Vegetarier ist gerade als Neuauflage erschienen. Darin finden Sie
ueber 100 vegetarische Gaestehauser in England, Schottland und Waltes. In allen
Gegenden gibt es Angebote fuer Vegetarier. Sie finden mit dem neuen Guide alle
Haeuser problemlos - ohne Guide ist das schwierig. "Vegetarian Britain"
stellt ueber 400 verlockende Restaurants, Cafes und "Takeaways" vor,
ausserdem ueber 100 ethnische Schlemmerstuben mit vielen Veggie-Menus. Es gibt
noch mehr: Ueber 200 Hotels mit vegetarischer bzw vegetarier-freundlicher Ernaehrung,
Shops fuer Vollwerternaehrung, Shops ohne Tierprodukte, Versandhandel, Saftbars
und regionale Kontaktgruppen.