Geschrieben/übersetzt von: Sonja Dudenbostel
Greenpeace International hat eine Studie vorgelegt, welche die immensen Auswirkungen von Tiermast auf die Umwelt belegt und Möglichkeiten der Emissionssenkung durch eine vegetarische Ernährung aufzeigt. Die Studie trägt den Titel „Climate Impacts of Agriculture and Mitigation Potential“ und kann als pdf-Datei unter http://www.greenpeace.org/international/press/reports/cool-farming-full-report heruntergeladen werden. Eine Zusammenfassung findet sich unter http://www.greenpeace.org/international/press/reports/cool-farming.
Es ist großartig, dass die größte Umweltorganisation weltweit diesem Thema, das hinsichtlich der Konsequenzen von Massentierhaltung auf den Klimawandel eine erhebliche Bedeutung hat, so eine detaillierte Studie widmet.
Darüber hinaus hat die United Nations Food and Agriculture Organization (FAO) eine detaillierte Studie mit dem Titel „Livestock’s Long Shadow – Environmental Issues and Options“ veröffentlicht, die zeigt, wie sehr unsere Umwelt durch Viehzucht geschädigt wird. Informationen zur Studie sind im FAO Newsroom Artikel „Livestock a major threat to environment: Remedies urgently needed“ unter http://www.fao.org/newsroom/en/news/2006/1000448/index.html abrufbar.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ebenfalls einen Report verfasst, der die Auswirkungen von Fleischkonsum auf den Klimawandel dokumentiert. „Food Security and Sustainable Development“ ist als pdf-Datei unter http://www.euro.who.int/document/nut/E82161chapt3.pdf heruntergeladen werden.
Es ist an der Zeit, dass alle Umweltorganisationen diese Fakten ernst nehmen und damit aufhören, ihren Kopf in den Sand zu stecken. Wenn andere Umweltorganisationen sich ernsthaft mit dem Klimawandel auseinandersetzen wollen, müssen sie dieses Thema auf ihre Agenda setzen. Der Klimawandel wird sich weiter verschlimmern, wenn Massentierhaltung und Fleischproduktion weitergehen wir bisher.
Mit freundlichen Grüßen
Europäische Vegetarier Union